Autofahren in Kanada

Was ist gleich? Was ist anders?

Autofahren in Kanada: wie in Deutschland herrscht Rechtsverkehr, keine große Umstellung also. Der europäische Führerschein ist akzeptable für den Urlaub, ein internationaler Führerschein wird ebenfalls empfohlen. Generell fährt der Kanadier langsamer als der Deutsche und man neigt schnell dazu, sich von den hiesigen Höchstgeschwindigkeitsbegrenzungen ausgebremst zu fühlen.

Deutschland hat internationalen Ruhm für seine Schnellfahrerei und uneingeschränkte Geschwindigkeit auf Autobahnen – nahezu jeder hier fragt uns danach. Das ist also eine Deutschland-eigene Ausnahme und man sollte sich bei der Streckenplanung auf weniger Tempo und damit langsameres Vorankommen einstellen. 110 km/h ist das höchste, was uns bisher an legalem Speed Limit begegnet ist.

Geschwindigkeitskontrollen gibt es auch in Kanada und das kann richtig teuer werde. Für überzogene Geschwindigkeit in Baustellenbereichen kann man mal eben mit 1.000 Dollar zur Kasse gebeten werden. In der Stadt ist das vorgeschriebene Tempo in der Regel 50 km/h – da also auch nicht viel Ungewöhnliches für den deutschen Urlauber.


Fußgänger haben Vorrang

Und hier ein großer Unterschied zu Europa: Fußgänger haben in Kanada Supermächte. Das kann man gerne mal ausprobieren und sich an den Straßenrand stellen. Es wird nicht lange dauern, bis alle Autos stehen und man die Straße überqueren kann. Als motorisierter Besucher des Landes sollte man sich an dieses Verhalten anpassen und dem Fußgänger den Vortritt lassen wenn es sich ergibt.


Don't drink and drive – die Promille-Grenze liegt bei 0.05. Verstöße können mit mehrtägigen Fahrverboten und hohen Geldbußen bestraft werden.


Anschnallen ist Pflicht und Gesetz. Fahren ohne Sicherheitsgurt lassen die Cops sich gut bezahlen.


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